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Blutegeltherapie PDF Drucken E-Mail

Seit mehreren tausend Jahren werden Blutegel beim Menschen eingesetzt. Aus der Tierwelt gibt es Berichte, dass blutegelreiche Gewässer bewusst aufgesucht werden, um sich von Blutegeln „behandeln“ zu lassen.

Vom lateinischen Artnamen „Hirudo“ leitet sich auch der Begriff „Hirudotherapie“, die mit der „Blutegeltherapie“ gleichzusetzen ist, ab.

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Nur die medizinischen Blutegel besitzen in ihrem Speichel, der sogenannten „Saliva“, die erwünschten therapeutischen Wirkstoffe. Mittlerweile gibt es eigene Zuchtfarmen, die medizinische Blutegel unter kontrollierten Bedingungen züchten und aufziehen und daher eine gewisse Qualität garantieren können. Wir beziehen ausschließlich Zuchtegel, die nicht in der freien Wildbahn gefangen wurden.

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Die Blutegeltherapie ist eine sogenannte ausleitende Therapie, die sowohl bei akuten, als auch bei älteren, schlecht abheilenden, chronischen Problemen sehr gute Erfolge aufzuweist. Die Wirkung entsteht einerseits durch die Wirkstoffe aus der Saliva, andererseits durch den lokalen Aderlass, durch welchen die Entzündungsmediatoren aus dem zu behandelnden Gebiet ausgeschwemmt werden.

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Mögliche Einsatzgebiete sind daher unter anderem beim Kleintier:        

  • schmerzhafte Gelenkerkrankungen (Arthritiden und Arthrosen)
  • Hüftgelenks- und Ellbogendysplasie
  • Spondylosen
  • Wundheilungstörungen

Mögliche Einsatzgebiete beim Großtier:

  • schmerzhafte Gelenkerkrankungen (Arthritiden und Arthrosen)
  • Spat und Schale
  • nicht abheilende Hautprobleme und Hautveränderungen
  • Ekzeme, auch Sommerekzem und Mauke
  • Wundheilungsstörungen
  • Huf- und Klauenerkrankungen (z.B. Rehe, Hufkrebs, Hornfäule, Mortellaro)
  • Gallen (wie Piephacke und Stollbeule, aber auch bei Nackenbeulen u.a.)
  • Probleme des Bänder- und Sehnenapparates (Sehnenscheidenentzündungen)                        

Je nach Art und bisheriger Dauer der Erkrankung sind eine oder mehrere Blutegelbehandlungen notwendig. Meist kann aber schon nach der ersten Behandlung eine deutliche Besserung festgestellt werden. Bei chronischen Leiden, wie zum Beispiel Arthrose, können in regelmäßigen Abständen weitere Wiederholungsbehandlungen notwendig sein. Häufig lässt sich hierdurch eine Medikamentengabe ersetzen.

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